"Ein kühnes Beginnen ist halbes Gewinnen"
Heinrich Heine

Dr. Dipl.-Psych. Lea Gutz


Qualifizierungen

Approbierte psychologische Psychotherapeutin im Richtlinienfahren der Verhaltenstherapie für die Behandlung von Erwachsenen im Einzel- und Gruppensetting

Systemischer Teamcoach und Facilitator 

Ausgebildete Klientenzentrierte Beraterin nach den Richtlinien der GWG (Gesellschaft für personenzentrierte Psychotherapie und Beratung, bis 2012 Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie)

Promotion im Fachbereich der Klinischen Psychologie (Freie Universität Berlin)

Mitgliedschaften

Psychotherapeutenkammer Berlin

Deutsche Psychotherapeuten Vereinigung Berlin (DPtV)

Eintragung in das Arztregister der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin

Über mich und meine Arbeitsweise

Nachdem ich an der Albert-Ludwigs-Universität im schönen Freiburg i.Br. mein Psychologiestudium abgeschlossen hatte, kam ich in meine Heimatstadt Berlin zurück und erlangte die Approbation als Psychotherapeutin mit dem Schwerpunkt Verhaltenstherapie.

Parallel zu meinem Studium hatte ich mich bereits zur Klientenzentrierten Beraterin weiterbilden lassen - ein Ansatz der humanistischen Psychologie, begründet von Carl R. Rogers. Das Konzept der Klientenzentrierten Beratung geht davon aus, dass jedem Menschen eine angeborene „Selbst-Verwirklichungs-“ und „Vervollkommnungstendenz“ innewohnt, die unter günstigen Umständen für eine Weiterentwicklung und Reifung der Persönlichkeit sorgt. Ungünstige Umstände können auf diese jedoch blockierend einwirken und psychische Belastungen nach sich ziehen.

Neben dem Menschenbild dieses Ansatzes sprach mich insbesondere auch die Grundhaltung an, welche vom Therapeuten oder Berater gefordert wird und die drei folgenden Komponenten umfasst:

  1. Bedingungslose positive Wertschätzung gegenüber der Person des Ratsuchenden
  2. Einfühlsames Verstehen der Welt und der Probleme aus der Sicht des Klienten sowie die Fähigkeit, diese Empathie dem Klienten kommunizieren zu können
  3. Echtheit und Wahrhaftigkeit gegenüber dem Klienten

Bei der Klientenzentrierten Gesprächsführung handelt es sich jedoch um ein non-direktives Verfahren, weshalb ich meine Approbation mit der Fachkunde für kognitive Verhaltenstherapie erwarb - ein Verfahren, das konkrete und störungsspezifische Methoden zur Behandlung von psychischen Erkrankungen bietet. In meiner Praxis verbinde ich seither das klientenzentrierte, humanistische Menschenbild sowie die von Rogers geforderte therapeutische Grundhaltung mit den therapeutischen Strategien der Kognitiven Verhaltenstherapie zur Wiederherstellung und Stärkung der psychischen Gesundheit.

Neben der psychotherapeutischen Tätigkeit in ambulanten und stationären Einrichtungen war ich auch in der Wissenschaft tätig und erforschte im Rahmen im Rahmen meiner Promotion am Exzellenzcluster „Languages of Emotion“ der Freien Universität Berlin die Zurückweisungsempfindlichkeit bei Patienten mit einer Borderline Persönlichkeitsstörung sowie bei Patienten mit einer sozialen Angststörung. Daher stellen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse einen weiteren wichtigen Orientierungspunkt für meine psychotherapeutische Arbeit dar.


Publikationen:

Buchbeiträge

Renneberg, B. & Gutz, L. (2011). Persönlichkeitsstörungen. In M. Hautzinger (Ed.), Kognitive Verhaltenstherapie (pp. 315-330). Weinheim: Beltz Verlag.

Veröffentlichungen in Fachzeitschriften

Gutz, L., Roepke, S., & Renneberg, B. (2016). Cognitive and Affective Processing of Social Exclusion in Borderline Personality Disorder and Social Anxiety Disorder. Behaviour, Research and Therapy, 87, 70-75.

Gutz, L., Renneberg, B., Roepke, S., & Niedeggen, M. (2015). Neural processing of social participation in borderline personality disorder and social anxiety disorder. Journal of Abnormal Psychology, 124(2), 421-431

Gutz, L., Küpper, C., Renneberg, B. & Niedeggen, M. (2011). Processing social participation: An event-related brain potential study. NeuroReport, 22(9), 453-458.

Jacob, G., Gutz, L., Bader, K., Lieb, K., Tüscher, O., Stahl, C. (2010). Impulsivity in BPD: impairment in self-report measures and cognitive, but not behavioral 


Zudem habe ich für das "Fräulein" Magazin in den Ausgaben 22, 23 und 24 (2018) in der Rubrik "Das Bild" Interviews mit starken Frauen geführt